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Reise nach Mexiko

 

Unsere Reise nach Mexiko startete mit 3 Stunden Verspätung. Der Eurowingsflug verlief ruhig jedoch, empfehlen wir, XL Plätze zu reservieren, da der Sitzabstand sehr gering ist.

Unseren ersten Tag verbrachten wir an der Costa Mujeres und in der Hotelzone von Cancún.

 

Blick von der Rezeption auf die Anlage des Dreams Playa Mujeres.

Costa Mujeres

 

Die Costa Mujeres ist die sogenannte 2. Hotelzone, die in den nächsten Jahren in der Nähe von Cancun entsteht. Ihr gegenüber liegt die Isla Mujeres, auch „die Fraueninsel“, die man bei einem Tagesausflug besuchen kann. Ihren Beinamen bekam sie zur Piratenzeiten, als die Maya ihre Frauen auf der Insel versteckten.

Noch ist keine Anbindung mit Bussen vorhanden, es ist aber in Planung. Außer Hotels gibt es hier nichts. Wer etwas erleben möchte, muss sich nach Cancun fahren lassen. Die Kosten für ein Taxi betragen ca. 25 US-DOLLAR pro Strecke. Golf und Tennis, dank der Tennisschule von Raphael Nadal, kommen nicht zu kurz

.

Unsere Hoteltipps: Dreams Playa Mujeres Resort & Spa und RIU Dunamar

Dachterasse des Palms at Playa
Strand des Prefered Club im Viva Wyndham Maya

Playa del Carmen

Vom Flughafen ca.1,5 h entfernt liegt Playa del Carmen, wo wir unseren 2. Tag verbrachten. Früher ein kleines Fischerdorf, wuchs das Dorf nach dem Bau der ersten Hotels zu einer Stadt heran. Die 5th Avenue in Playa Carmen lädt zum feiern und shoppen ein. Große Ketten sind hier genauso vertreten, wie die Souvenirläden. Auf der Straße bieten viele heimische Händler ihre Waren feil. Am Abend tobt hier das Leben. Super essen kann man zum Beispiel im Aldea Corazon. Hier kann man auch die Cenote Maya besichtigen. Den Strand säumen viele Bars und Cafés.

Hoteltipp: The Palm at Playa

Die meisten Hotels befinden sich in der Playacar. Sie liegen um den Golfplatz verteilt. In der Playacar gibt es neben den Hotels auch Wohnhäuser. Shoppen inklusive Apotheke gibt es ebenfalls. Der weiße, weiche Sandstrand ist hier sehr breit und lädt zum Baden und zum Erholen ein. Wer möchte, surft oder lässt sich mit einem Gleitschirm über das Meer in die Lüfte erheben. Von hier aus kommt man mit einem Taxi in die Innenstadt. Die Kosten liegen bei ca. 80 Pesos pro Strecke.

Hoteltipp: RIU YUCATÁN und Viva Wyndham Maya

Akumal

 

Unseren 3. Tag verbrachten wir in Akumal. Hier finden sich einige Hotels. Akumal ist bekannt für die großen Schildkröten. Dank des vielen Seegras finden sie hier genug Nahrung. Nur Gäste, die in den Hotels von Akumal ihren Urlaub verbringen, dürfen hier Baden. Schnorchelausflüge hierhin sind verboten.

Hoteltipp: Akumal Bay Resort

Blick auf den Wachturm der Maya Anlage von Tulum

Tulum

Tulum ist eine Stadt an der Riviera Maya. Bekannt vor allem für die direkt am Meer gelegen Ruinen. Wer kennt es nicht, das typische Bild von der Klippe. Die Anlage ist kleiner als Chichén Itzá, aber absolut einen Besuch wert.

Unterwegs auf der Halbinsel Yucatán

Uxmal
die erklommene Pyramide

Heute hieß es: Start in eine kleine Yucatán Rundreise. Unsere Reise begann in Playa del Carmen. Von hier aus sind es ca 4,5 Stunden bis Mérida. Nach einem Mittagessen ging es weiter nach Uxmal, eine ehemalige Mayastätte. Von 2 Pyramiden kann eine erklommen werden. Und wer schwindelfrei ist, hat von oben einen herrlichen Ausblick über die Anlage. Einfach fantastisch. Wird vor einer Pyramide kräftig in die Hände geklatscht, so halt dieses Wieder. Diese Echo gleicht dem Quetzals, der von dem Mayas als Götterbote verehrt wurde.

Sisal wird zum trocknen aufgehangen
Ein Bad in der Cenote bringt Abkühlung

Auch der nächste Tag war voll mit erlebnisreichen Ereignissen. Auf der Hacienda, wo wir auch zuvor übernachten, erlebten wir die Sisalproduktion mit und badeten in einer Cenote.

Cenoten sind dolinenartige Kalksteinlöcher, die durch Einsturz der Höhlendecke entstanden und mit Süßwasser gefüllt sind. Die Maya nannten diese Höhlen Cenote (übersetzt: heilige Quelle). Yucatán liegt auf einer Kalksteinplatte, welche vom Süßwasser unterirdisch stellenweise ausgespült ist. Diese Cenoten verbinden unterirdische Flüsse. Eine angenehme und interessante Abkühlung. Dank des klaren Wassers ist der Boden deutlich zu erkennen.

Blick auf die Catedral de San Ildefonso
Merida

Weiter ging es für uns nach Mérida. Einer Stadt in der das Leben zu Hause ist. Unser Weg führte uns über den Mayamarkt, wo Obst, Gemüse, Gewürze aber auch Kleidung und Schuhe sowie jedweder Haushaltsbedarf erworben werden kann, hin zum großen Platz. Hier wurden schon fleißig die Bühnen für die an jedem Samstag stattfindende Prozession und dem anschließenden Feiern vorbereitet. Auf dem Platz stand eine lebensgroße Krippe. Die Mexikaner sind sehr gläubig und Weihnachten wird ausgiebig zelebriert. An den Platz grenzen der Gouverneurspalast und die Catedral de San Ildefonso  an. Viele Häuser der ehemaligen „weißen Stadt“ sind einfach Schmuckstücke. Sie stammen aus der Kolonialzeit.

Für uns wurde es Zeit, etwas für die daheim Gebliebenen zu erstehen. An jeder Ecke stehen Händler und Preisen ihre Waren feil. Auch Souvenirs gibt es in Masse. Traditionelle Trachten, Tequila sowie Gewürze gehören unter anderem dazu und können günstig erstanden werden.

Am Abend brachte uns der Bus bis nach Chichen Itzá, in unser Übernachtungshotel. Mitten im Urwald gelegen und nur 15 Minuten mit dem Bus von Chichén-Itzá entfernt.

Sonnenaufgang an der Kukulcán Pyramide in Chichen-Itzá
Sonnenaufgang mal aus anderer Sicht
Chichen-Itzá 

Das war auch gut so, denn es hieß: Früh Aufstehen und vor allen anderen Touristen den Sonnenaufgang in Chichén-Itzá zu erleben. Nach unserer Ankunft ging es direkt zur großen Pyramide, die Pyramide des Kukulcán, um die Sonne zu begrüßen. Die Pyramide ist 30 m hoch und hat 365 Stufen. Am Fußende der Treppen finden sich Schlangenköpfe mit geöffnetem Maul. Zweimal im Jahr (21.3. und 21.9.) sieht es dank des Schattenwurfs der Sonne so aus, als ob sich die Schlangen bewegen.

Es hat etwas uriges, wenn der morgendliche Nebel durch die Bäume zieht. So friedlich und erhaben. Dabei zu sein, wenn der Tag im Dschungel beginnt ist beruhigend. Natürlich gehört auch die Fotosession dazu. Aber einfach einmal still sein und die Natur genießen, traumhaft. Dieses einmalige Erlebnis, wenn die Natur erwacht und alles noch friedlich und ruhig ist, muss man erlebt haben. Unser Weg führte uns zum Ballspielplatz, wo das Mayaspiel Pok-ta-pok stattfand und dann zur Cenote Sagrado in der die Opfergaben erfolgten.

Ab 8 Uhr kommen dann alle anderen Touristen und viele viele Händler, die ihre Waren feilbieten. Ab dem Zeitpunkt hat man jedoch schon so viel gesehen, dass man beruhigt zum Frühstück gegen oder fahren kann.

Unser Tipp dazu, kombinieren Sie ihren Badeurlaub mit einer Rundreise. Erleben und Erholung in einem.

Nach unserem Frühstück im Hotel, in dschungelhafter Atmosphäre hieß es für uns, zurück nach Cancun.

Tiere Yucatáns

 
 

Mich hat Yucatan fasziniert. Gern mehr darüber bei uns im Reisebüro.

Ihre Anja Strecker