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Unterwegs mit der MS Bijou du Rhône

Am 23. Oktober 2019 startete ich, Jessica Bleick, meine erste Flusskreuzfahrt mit der MS Bijou du Rhône von nicko cruises. Von Berlin Tegel aus flogen wir über Frankfurt nach Lyon, um dort an Bord zu gehen.

Wir wurden herzlich begrüßt und konnten uns gleich einen ersten Eindruck vom Schiff machen.

Das Schiff

Neben der Rezeption gibt es auf dem Schiff eine kleine Bibliothek, einen Salon, einen Bereich mit Gesellschaftsspielen, ein Sonnendeck und ein Restaurant. Während der gesamten Reise wurden wir kulinarisch bestens versorgt. Auch auf Lebensmittelunverträglichkeiten wurde sehr gut eingegangen. Jeden Tag gab es zum Abendessen ein Mehrgänge-Menü und am vorletzten Abend auch einen Gala-Abend mit Sektempfang. Bei letzterem wird um entsprechende Kleidung gebeten. Lediglich am ersten Abend wurden die Speisen in Buffetform serviert. Das Abendessen zog sich gelegentlich etwas in die Länge, da 120 Passagiere gleichzeitig bedient wurden. Zum Mittagessen konnte man wahlweise einen Light-Lunch oder ebenfalls ein Mehrgänge-Menü wählen. Wer ein Getränkepaket dazu gebucht hat, konnte zwischen jeweils drei roten und drei weißen Hausweinen, Softgetränken, Bier und den Cocktails des Tages wählen. Wir hatten eine Kabine im Heckbereich des Schiffes und konnten über die Treppe schnell das Restaurant erreichen. Unser Fenster lies sich seitlich aufschieben und bot uns so einen schönen Blick bei der Fahrt. Ich persönliche würde die Kabinen im Mitschiffsbereich am Oberdeck empfehlen, da diese ruhiger sind und die Fenster sich per Knopfdruck öffnen lassen. Wer etwas mehr Platz bevorzugt, sollte sich für eine Eckkabine im vorderen Bereich des Schiffes entscheiden. Das Personal auf dem Schiff war immer freundlich und hilfsbereit. Wichtig zu wissen ist allerdings, dass die Bordsprache zwar Deutsch ist aber das Personal im Salon und im Restaurant größtenteils Englisch spricht. Damit die Gäste entspannt ankommen konnten, wurde die Seenotrettungsübung am Morgen des zweiten Tages durchgeführt.

Unsere Route

Die Route sollte uns zunächst über die Saône nach Burgund, Chalon-sur-Saône und Macon führen.

Da es wenige Tage zuvor jedoch stark geregnet hat, stieg die Saône so sehr an, dass wir die Brücken nicht mehr passieren konnten. Wir blieben also in Lyon und fuhren von dort aus mit Bussen zu den jeweiligen Ausflügen.

Am Nachmittag des zweiten Tages ging es vorbei an traumhaft schönen Weinbergen, zu unserem ersten Ausflug nach Beaune. Dort konnten wir uns das Hôtel-Dieu anschauen. Unsere Reiseleiterin führte uns durch das ehemalige Krankenhaus welches bereits 1443 gegründet und bis 1971 als Hospital genutzt wurde. Wir bekamen einen Eindruck von der Krankenpflege in der frühen Neuzeit. Besonders faszinierend sind die Details der farbigen Dächer, welche in Burgund als typisch für die Region gelten.

Im Anschluss konnten wir uns noch einen kleinen Eindruck von dem Örtchen Beaune machen.

Der dritte Tag startete für uns mit einem Fotoworkshop in Mâcon. Die Stadt blickt auf eine bis in die Antike zurückreichende Geschichte zurück, welche das bauliche und architektonische Stadtbild geprägt hat. 1790 wurde Mâcon Hauptort des Departments Saône-et-Loire und erlebte die Geburt eines seiner berühmtesten Kinder: dem Schriftsteller und Politiker Alphonse de Lamartine.

Am Abend ging es für uns dann weiter nach Viviers.

Da wir am vierten Tag etwas früher ankamen als gedacht, haben wir noch die Zeit gefunden, das hübsche Örtchen zu erkunden. Der Ort ist mittelalterlich geprägt und mit seinen kleinen Gassen und der Kathedrale auf jedenfall eine Reise wert. Vom Schiffsanleger in den Ort sind es nur 800 m.

Die Kathedrale ist zur Besichtigung geöffnet. Einen wunderschönen Ausblick hat man auf dem Aussichtspunkt neben der Kathedrale.

Am Nachmittag ging es für uns in die Ardeche-Schlucht. Die Ardeche gilt auch als Tor zur Provence. Wer es etwas ruhiger mag, kann hier eine Bustour durch die Schlucht mit Besuch im Lavendelmuseum machen. Für uns ging es vorbei an Lavendelfelder direkt in die Schlucht, wo zwei Guides auf uns warteten und uns mit Neoprenanzügen und Kajaks versorgten.

Auf unserer Kajaktour konnten wir die Schlucht auf eine einzigartige Weise kennenlernen.

Begleitet von verschiedenen Greifvögeln ging es 6 km für uns über den Fluss, welcher unseren Adrenalinspiegel mit teils starken Stromschnellen in die Höhe steigen ließ.

Unsere Tour führte uns weiter nach Arles, wo wir am fünften Tag eine Stadtbesichtigung machten. Die Stadt ist als Wahlheimat von Vincent van Gogh bekannt und punktet mit seinen alten römischen Bädern und kleinen Gassen. In der Arena werden heute noch Stierkämpfe abgehalten. Bei den Stierkämpfen werden allerdings keine Tiere verletzt. Die Matadore müssen dem Stier Bänder von den Hörnern ziehen, um den Kampf zu gewinnen.

Wer Eis mag, sollte hier unbedingt eine Kugel Lavendeleis probieren.

Am Abend des fünften Tages fuhren wir Avignon an und konnten einen sehr schönen Blick auf die beleuchtete berühmte Brücke und den Papstpalast werfen.

Der Stadtrundgang von Avignon begann für uns am Morgen des nächsten Tages. Mit dem Liedchen "Sur le pont d'Avignon" auf den Lippen ging es zunächst vorbei an der Brücke und dann hoch zum Papstpalast. Der Palast war zwischen 1335 und 1430 die Residenz verschiedener Päpste und Gegenpäpste. Die Altstadt und der Papstpalast zählen heute zum Weltkulturerbe. Für ca. 12,00 € p. P. kann das Museum des Papstpalastes in ca. einer Stunde erkundet werden. Hierbei sei allerdings gesagt, dass das Museum viele Treppen beherbergt.

Zurück auf dem Schiff ging es für uns zurück nach Lyon.

Dort wartete bereits die nächste Reiseleiterin am siebten Tag auf uns, um mit uns eine Stadtrundfahrt zu unternehmen. Der Weg führte uns hoch zur Basilika Notre-Dame de Fourvière. Diese ist eine römisch-katholische Votiv- und Wallfahrtskirche auf dem Fourvière-Hügel von Lyon. Der Architekt lies sich von den sizilianischen Kirchen inspirieren. Neben der Basilika befindet sich ein kleiner Eiffelturm, der zur Weltausstellung 1914 errichtet wurde. Anschließend ging es für uns in die Altstadt mit ihren kleinen Gassen und interessanten Innenhöfen. Letztere sind zum Teil für Touristen zugänglich.

Am achten Tag endete die ereignisreiche und schöne Flusskreuzfahrt für uns mit dem Rückflug über Frankfurt zurück nach Berlin Tegel.

Ihre Jessica Bleick