Die Algarve/Portugal

Tag 1: Anreise und erstes Kennenlernen der Algarve

Die Anreise erfolgte per Flug von Berlin nach Faro, dem internationalen Flughafen der Algarve. Bereits beim Landeanflug eröffnete sich ein erster Eindruck der Region: weitläufige Küstenabschnitte, ockerfarbene Felsformationen und das typische Licht des Südens Portugals, das die Landschaft besonders klar erscheinen lässt.

Nach der Ankunft in Faro organisierter Transfer zum ersten Hotel, dem PortoBay Blue Ocean. Das Haus liegt ruhig, etwas erhöht in der Region Olhos de Água bei Albufeira, und bietet damit eine angenehme Kombination aus Rückzugsmöglichkeit und guter Erreichbarkeit touristischer Zentren. Besonders hervorzuheben ist die moderne, helle Gestaltung sowie die gepflegte Gartenanlage. Der erste Eindruck war durchweg positiv – ein Hotel, das sich gut für Paare und ruhesuchende Gäste eignet, die dennoch Wert auf Komfort und Qualität legen.

Der restliche Tag stand im Zeichen des Ankommens, der Orientierung innerhalb der Anlage sowie eines ersten Austauschs innerhalb der Gruppe.

Tag 2: Hotelerkundungen entlang der zentralen Algarve

Nach dem Frühstück begann der fachliche Teil der Inforeise mit mehreren Hotelbesichtigungen, die einen guten Querschnitt durch das Angebot der Region boten.

Erster Programmpunkt war das renommierte Vila Vita Parc Resort & Spa in Porches. Dieses 5-Sterne-Resort gehört zu den führenden Luxushotels der Algarve und überzeugt durch seine weitläufige Anlage im Stil eines portugiesischen Dorfes. Die gepflegten Gärten, die direkte Lage an den Klippen sowie die außergewöhnlich hohe Servicequalität unterstreichen den exklusiven Charakter. Besonders bemerkenswert ist die Vielfalt an Restaurants – darunter auch ein mit Michelin-Stern ausgezeichnetes Fine-Dining-Restaurant. Das Resort richtet sich klar an anspruchsvolle Gäste mit gehobenem Budget, die Wert auf Privatsphäre und exzellenten Service legen.

Im Anschluss folgte die Besichtigung des Hotel Casabela. Dieses kleinere, ruhig gelegene Haus punktet vor allem durch seine Lage oberhalb der Dünenlandschaft nahe Ferragudo. Der Ausblick auf den Atlantik ist beeindruckend und stellt ein klares Verkaufsargument dar. Die Atmosphäre ist familiär und eher klassisch gehalten, wodurch sich das Hotel besonders für Gäste eignet, die Ruhe und eine persönliche Betreuung schätzen.

Weiter ging es zum Hotel Alisios in Albufeira. Dieses Hotel besticht durch seine direkte Strandlage mit nahezu uneingeschränktem Meerblick. Die Zimmer sind hell und funktional eingerichtet, viele davon mit Balkon zur Meerseite. Die Nähe zur Altstadt von Albufeira ist ein zusätzlicher Vorteil, ohne dass das Hotel selbst zu zentral oder unruhig wirkt. Eine gute Wahl für Gäste, die Strandnähe mit fußläufiger Erreichbarkeit von Restaurants und kleinen Geschäften kombinieren möchten.

Den Abschluss des Tages bildete das AP Adriana Beach Resort. Diese weitläufige Clubanlage liegt zwischen Albufeira und Vilamoura und richtet sich klar an Familien sowie aktive Urlauber. Das All-Inclusive-Konzept, das umfangreiche Sport- und Animationsangebot sowie die großzügigen Poollandschaften machen das Resort besonders attraktiv für Gäste, die ein lebendiges Urlaubsumfeld suchen. Die Anlage ist weitläufig, weshalb sie weniger für Gäste geeignet ist, die kurze Wege bevorzugen.

Tag 3: Westalgarve – Natur, Weite und ein Hauch von Ursprünglichkeit

Nach dem Frühstück führte uns der heutige Ausflug in den westlichen Teil der Algarve – eine Region, die sich deutlich vom lebhafteren Zentralbereich unterscheidet und durch ihre Ursprünglichkeit sowie landschaftliche Intensität beeindruckt.

Erster Halt war Lagos, eine der historisch bedeutendsten Städte der Algarve. Die charmante Altstadt mit ihren engen Gassen, kleinen Cafés und restaurierten Gebäuden vermittelt ein authentisches Bild portugiesischer Kultur. Besonders auffällig ist die gelungene Mischung aus Tradition und touristischer Infrastruktur. Für Gäste bietet Lagos eine attraktive Kombination aus Geschichte, lebendiger Atmosphäre und der Nähe zu einigen der schönsten Strände der Region, wie der berühmten Ponta da Piedade mit ihren markanten Felsformationen.

Weiter ging es in Richtung Sagres, wo die Landschaft zunehmend rauer und ursprünglicher wirkt. Der Ort selbst ist vergleichsweise klein und weniger touristisch geprägt, was ihm eine besondere Authentizität verleiht. Sagres spricht vor allem Individualreisende, Surfer und Naturliebhaber an, die bewusst das ruhigere, weniger erschlossene Portugal suchen.

Ein besonderes Highlight des Tages war das Cabo de São Vicente, der südwestlichste Punkt Europas. Hier trifft das Land in beeindruckender Weise auf den Atlantik. Die steilen Klippen, das weite Meer und der oft kräftige Wind erzeugen eine ganz eigene, fast schon dramatische Atmosphäre. Der Blick in die Ferne vermittelt ein Gefühl von Weite und Ursprünglichkeit – ein Ort, der bei vielen Gästen nachhaltig in Erinnerung bleibt und sich hervorragend für Ausflüge eignet.

Im Anschluss führte die Route weiter nach Baleeira, den Hafenbereich von Sagres. Hier zeigt sich die Algarve von ihrer maritimen Seite – mit Fischerbooten, kleinen Restaurants und einer entspannten, fast schon entschleunigten Stimmung. Besonders für Kunden, die Wert auf Authentizität und regionale Eindrücke legen, ist dieser Ort ein echter Geheimtipp.

Nach einem erlebnisreichen Tag mit vielen landschaftlichen Eindrücken ging es schließlich zurück in den östlichen Teil der Algarve zum Robinson Quinta da Ria. Die Anlage liegt ruhig inmitten der Natur, direkt am Naturschutzgebiet Ria Formosa. Schon bei der Ankunft fällt die Weitläufigkeit und die harmonische Integration in die Umgebung auf. Der Club richtet sich insbesondere an aktive Gäste, Golfer sowie Robinson-Stammkunden, die Wert auf ein hochwertiges Sport- und Unterhaltungsangebot in entspannter Atmosphäre legen. Die Kombination aus Natur, Aktivprogramm und gehobenem Clubstandard macht dieses Haus zu einer sehr interessanten Empfehlung innerhalb des Portfolios.

Tag 4: Ostalgarve – Zwischen Natur, Authentizität und besonderen Erlebnissen

Der dritte Tag begann mit weiteren Hotelbesichtigungen in der Ostalgarve – einer Region, die sich deutlich ruhiger und ursprünglicher präsentiert als die bekannteren Urlaubsorte im Westen und Zentrum.

Erster Programmpunkt war das Pedras da Rainha in Cabanas. Die Anlage ist im Stil eines kleinen Dorfes aufgebaut und fügt sich harmonisch in die natürliche Umgebung ein. Die Unterkünfte sind funktional und bieten vor allem für Familien und Individualreisende eine solide Basis. Besonders hervorzuheben ist die Nähe zur Lagunenlandschaft der Ria Formosa, die per Boot erreichbar ist. Insgesamt ein authentisches, eher einfaches Produkt, das durch Lage und Atmosphäre punktet.

Im Anschluss besichtigten wir das AP Cabanas Beach & Nature. Dieses moderne Adults-Only-Hotel hebt sich deutlich vom vorherigen Objekt ab und spricht eine ganz andere Zielgruppe an. Klare Linien, zeitgemäßes Design und ein durchdachtes Konzept schaffen eine entspannte, stilvolle Atmosphäre. Besonders attraktiv ist die Dachterrasse mit Pool und Blick auf die Lagune. Das Hotel eignet sich hervorragend für Paare, die Ruhe, Komfort und eine moderne Umgebung schätzen.

Weiter ging es zum Hotel Pedras del Rei, ebenfalls in der Nähe von Tavira gelegen. Die weitläufige Anlage erinnert an ein traditionelles portugiesisches Dorf und bietet eine Vielzahl unterschiedlicher Unterkunftsarten. Auch hier steht weniger Luxus, sondern vielmehr die Einbettung in die Natur und ein unkompliziertes Urlaubserlebnis im Vordergrund. Durch die Lage im Naturpark ist das Hotel besonders interessant für Gäste, die Wert auf Ruhe, Natur und Individualität legen.

Am Nachmittag folgte ein ganz anderer Programmpunkt, der einen besonders authentischen Einblick in die Region ermöglichte: eine 4x4-Tour durch das Hinterland der Algarve. Abseits der klassischen Touristenrouten führte uns die Strecke durch hügelige Landschaften, kleine Wege und ursprüngliche Dörfer – ein spannender Kontrast zur Küste.

Ein Zwischenstopp bei der Quinta da Fornalha bot interessante Einblicke in die regionale Landwirtschaft und nachhaltige Produktion. Hier wurde deutlich, wie stark Tradition und moderne Ansätze miteinander verbunden werden können – ein Aspekt, der für viele Reisende zunehmend an Bedeutung gewinnt.

Anschließend ging es weiter zum Beliche-Staudamm, der eingebettet in eine ruhige, fast unberührte Landschaft liegt. Die Umgebung wirkt entschleunigt und zeigt eine ganz andere, weniger bekannte Seite der Algarve – fernab von Stränden und touristischer Infrastruktur.

Den Abschluss des Tages bildete der Besuch des kleinen Dorfes Odeleite, das sich malerisch an einen Hügel schmiegt. Mit seinen weißen Häusern und der ruhigen Atmosphäre vermittelt es ein sehr ursprüngliches Bild des ländlichen Portugals. Gerade solche Orte bleiben oft besonders in Erinnerung, da sie einen authentischen Eindruck vom Alltag und der Kultur der Region vermitteln.

Der Tag bot somit eine gelungene Kombination aus fachlicher Hotelerkundung und intensiven, authentischen Erlebnissen im Hinterland – eine wertvolle Ergänzung zur klassischen Sicht auf die Algarve.

Tag 5: Abschied von der Algarve

Am letzten Tag blieb vor der Abreise noch Zeit für einen entspannten Spaziergang entlang der Küste. Bei angenehmen Temperaturen und mit Blick auf den Atlantik bot sich noch einmal die Gelegenheit, die besondere Atmosphäre der Algarve bewusst wahrzunehmen. Die Kombination aus Licht, Weite und der charakteristischen Küstenlandschaft hinterließ einen bleibenden Eindruck und rundete die Reise auf eine sehr stimmige Weise ab.

Im Anschluss erfolgte der Transfer zum Flughafen Faro und der Rückflug nach Berlin.

Mein Fazit der Inforeise

Die Algarve präsentiert sich als äußerst vielseitige Destination, die ein breites Spektrum an Zielgruppen anspricht. Von luxuriösen Resorts über moderne Adults-Only-Hotels bis hin zu naturnahen, ursprünglichen Anlagen bietet die Region für nahezu jeden Kunden das passende Produkt.

Besonders hervorzuheben ist die landschaftliche Vielfalt: Während der Westen mit rauer Küste und beeindruckenden Klippen punktet, überzeugt die Ostalgarve durch Ruhe, Natur und Authentizität. Ergänzt wird dies durch ein abwechslungsreiches Ausflugsangebot, das sowohl kulturelle als auch aktive Erlebnisse ermöglicht.

Aus touristischer Sicht ist die Algarve hervorragend erschlossen, gleichzeitig gelingt es vielen Orten, ihren ursprünglichen Charme zu bewahren. Diese Kombination macht die Region zu einem ganzjährig attraktiven Reiseziel.

Ihre Ulrike Karbe
vom Reisebüro Globus Neuruppin

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